english version


HOME
DOWNLOADS
MESSE
PRESSE
KARRIERE

  Neuer Vertriebsleiter Antriebstechnik  
  Lesen Sie mehr...
  Neues Corporate Design  
  Lesen Sie mehr...

Elektronischer Schaltautomat (ESA) für Compacta

Der ESA ist ein elektronisch programmierbarer Schaltautomat, der sowohl einfache, als auch komplexe Bewegungszyklen realisiert. Die verschiedenen Betriebsarten eröffnen eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten.
Der ESA paßt in alle Baugrößen des auf dem Markt etablierten Aufsteck-Getriebemotors Compacta und ergänzt das Programm der mechanischen Endabschaltungen um eine elektronische Lösung. Im Vergleich zu den weiterhin lieferbaren mechanischen Varianten, bietet der ESA eine höhere Abschalt- und Wiederholgenauigkeit.

Wie einfach die Einstellung des ESA ist, bekommen Sie hier gezeigt!

 

Vorteile im Überblick:

  • Keine mechanische Begrenzung der Endlagen
  • Wegmessung über Absolutwertgeber
  • Einfache Programmierung
  • Hohe Wiederhol- und Abschaltgenauigkeit
  • Zusätzlich zu den 2 Endlagen können bis zu 10 Zwischenpositionen ohne SPS programmiert werden
  • Bei komplexeren Stellaufgaben reicht als übergeordnete Steuerung eine einfache SPS aus
  • Ausgabe eines Zweikanal-Drehgebersignals (Drehrichtungserkennung)
  • Geringer Aufwand für SPS-Hardware und Programmierung bei externer Steuerung
  • Integriertes 24V DC Netzteil

Ihr Ansprechpartner

 
Heinrich Hensler
Gebietsleiter Vertrieb

Tel. +49 (0) 7657 / 88-101  
E-Mail h.hensler@framo-morat.com

 

ESA Betriebsarten

 


Abb.3

Abb.4
Der ESA vereinfacht und erweitert die Automatisierung von Antriebssystemen in denen Compacta Getriebemotoren zum Einsatz kommen (siehe Abb. 3 und 4). Die Programmierung selbst ist denkbar einfach und erfolgt mittels zweier Tasten in Minutenschnelle. Aufwand und somit Kosten für Montage und Einstellung sind also gering. Auch die Einbindung in bestehende Antriebskonzepte ist unproblematisch.

 

 

Reversierbetrieb mit 2 Endlagen und bis zu 10 frei definierbaren Zwischenpositionen in beliebiger Drehrichtung


Abb.6
Wird die Schützsteuerung durch eine einfache E/A-Baugruppe wie z.B. die ‚Logo' ersetzt, dann können die mit dem ESA vorprogrammierten Zwischenpositionen in beliebiger Drehrichtung genutzt werden. So kann also beispielsweise bei der Rechtsdrehung die Zwischenposition 1 ausgelassen und erst auf dem Rückweg angefahren werden (siehe Abb. 6).

 

Reversierbetrieb mit 2 Endlagen und beliebig vielen, frei definierbaren Schaltpunkten über den integrierten Inkrementalgeber


Abb.7
(siehe Abb. 7) Der ESA verfügt neben den digitalen Ausgängen für die Position auch über einen Zweikanal Inkrementalgeber. Dieser Inkrementalgeber ermöglicht es mit Hilfe einer übergeordneten Steuerung beliebig viele Positionen zwischen den beiden Endlagen frei zu programmieren. Als Steuerung kann jede gängige SPS mit schneller Zählerkarte dienen. Wie bei Anwendung eines Inkrementalgebers üblich, wird nach einem Stromausfall eine Referenzfahrt notwendig.

 

ESA Applikationsbeispiele

 

Reversierbetrieb mit 2 Endlagen und bis zu 10 frei definierbaren Zwischenpositionen


Abb.9
In einer Förderanlage werden Rollen mit insgesamt fünf unterschiedlichen Durchmessern bewegt. Die Rollen durchlaufen dabei eine Passage zwischen zwei sich gegenläufig bewegenden Förderbändern (siehe Abb. 9).

Abb.10
Der Abstand zwischen den beiden Förderbändern muss daher dem jeweiligen Rollendurchmesser angepasst werden. Dies wird mit dem Getriebemotor Compacta und dem ESA realisiert. Jeder Rollendurchmesser entspricht dabei einer, mit dem ESA vordefinierten, End- bzw. Zwischenposition. Mittels Taster werden einfach die vorprogrammierten Positionen der Reihe nach abgefahren, bis die benötigte Stellung erreicht ist (siehe Abb. 10).
Mit einer einfachen SPS-Steuerung könnten die Positionen auch direkt angefahren werden.

 

Betriebsart als Inkrementalgeber mit frei definierbaren Schaltpunkten

In einer Fertigungsstraße werden führerlose Transportfahrzeuge (siehe Abb. 11) eingesetzt.


Abb.11
Das transportierte Werkstück wiegt mehrere hundert Kilogramm und geht mitsamt dem Fahrzeug durch verschiedene Montagestationen. Für jede Montagestation werden verschiedene Arbeitshöhen benötigt. Hier kommt - in Verbindung mit einer Schubkette - ein Compacta-Getriebemotor mit ESA zum Einsatz.

Abb.12
Schon während das Fahrzeug auf dem Weg zur nächsten Montagestation ist, wird die dort benötigte Arbeitshöhe angefahren. Mit Hilfe einer übergeordneten SPS-Steuerung werden die unterschiedlichen Höhen vorprogrammiert (siehe Abb. 12).

 

ESA - die günstigere Alternative

 


Abb.8
Der ESA ist standardmäßig mit Netzteil und Inkrementalgeber ausgestattet. Für viele Anwender ergibt sich dadurch ein hohes Einsparungspotenzial (siehe Abb.8). Der ESA ist kompatibel zu den meisten SPS-Steuerungen. Aufgrund des integrierten Netzteils kann der ESA sowohl mit 24 VDC als auch mit Wechselspannungen von 110 VAC oder 230 VAC betrieben werden.