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| 1863 | Gründung des Stammhauses durch Johann Morat |
| 1912 | Aus der 'Johann Morat & Söhne OHG' entstehen die 'Johann Morat & Söhne GmbH' und die 'Franz Morat GmbH'. Die Verträge weisen eine gegenseitige Beteiligung der Brüder Josef, Hermann, Alois und Franz aus. |
| 1915 | Franz Morat wünscht und beantragt die Auflösung der gegenseitigen Beteiligungen. Die Brüder gehen darauf ein und verkaufen am 25. Mai 1916 ihre Geschäftsanteile. |
| Franz Morat produziert Manometer-, Federlauf-, Zähl-, Registrierwerke, Selbstauslöser für Kameras, Rechenmaschinen, Drehteile und Zahnräder für die Uhrenindustrie. | |
| 1926 | Erhebliche Produktionssteigerungen führen zur Erweiterung der Fertigungsfläche. Natürlich wächst auch die Belegschaft. So zählt Franz Morat im Juni 1930 bereits 63 Mitarbeiter. |
| 1932 | Franz Morat Junior gründet die Firma 'Framex' in Paris. Anfänglich montiert er seine Geräte im Hotelzimmer auf einem Brett. Mit dem Motorrad pendelt er, einen Rucksack auf dem Rücken, zwischen Paris und Eisenbach, um neue Einzelteile zu holen. 1936 wird eine weitere 'Framex'-Niederlassung in London gegründet. Beide Niederlassungen werden bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1939 betrieben. |
| 1943 | Der inzwischen 67 jährige Franz Morat Senior wandelt die Firma in eine Komanditgesellschaft um und macht seinen Sohn Franz zum einzigen vollhaftenden Gesellschafter. |
| 1945 | Kriegsende - Demontage Zwischen 1945 und 48 wird mit äußerst geringer Kapazität produziert. Nachdem 1946 bereits eine Teildemontage stattfand, wurden 1948 die restlichen Maschinen und Einrichtungen von der französischen Militäradministration abtransportiert. |
| 1948 | Nach Demontage der letzten Maschine wird bereits in der darauf folgenden Nacht aus der näheren Umgebung ein Drehautomat beschafft. Sofort wird die Produktion mit diversen Drehteilen fortgesetzt. |
| 1948 | Am 1. Dezember 1948 übergibt Franz Morat Jun. die Leitung des Betriebes in Eisenbach seinem Vetter Josef Morat. |
| 1949 | Franz Morat nimmt die Produktion von Verzahnungsteilen wieder auf. |
| 1953 | Franz Morat Sen. stirbt in seinem 77. Lebensjahr. |
| 1953 | Mit bereits wieder über 30 Mitarbeitern wird die Produktion von Schnecken und Schneckenrädern aufgenommen. Dieses Produkt wird zu einer tragenden Säule, welche auch weiterhin Bestand hat. Neben diesen Schneckenradsätzen wird aber auch das bisherige Programm weitergeführt und laufend durch neue Verzahnungsteile in vielen Variationen ergänzt. |
| Die steigende Nachfrage nach Morat Schneckenradsätzen läßt die Entscheidung reifen, ein Katalogprogramm aufzubauen. Im Laufe der Jahre werden die Kapazitäten immer weiter ausgebaut. | |
| 1960 | Die Mitarbeiterzahl überschreitet die 100er Grenze. |
| 1963 | Die Entscheidungen einerseits den Betrieb um den Bereich Elektronik zu erweitern, und andererseits zukünftig vermehrt komplette Baugruppen, Getriebe und Antriebe zu fertigen, erfordern den Bau eines neuen Gebäudes mit 3000qm Fabrikationsfläche. |
| Die Firma wird erneut vergrößert. Die mittlerweile rund 300 Beschäftigten beziehen ein weiteres Gebäude mit 5000qm Produktionsfläche. In dieser Zeit erreichen die elektronischen Baugruppen einen Umsatzanteil von über 70%. | |
| 1972 | Auch im Maschinenbau geht der Trend in Richtung Elektronik. 1972 beginnt die Ära der numerischen Steuerungen. Schon in diesem Jahr beginnt bei Morat die Bearbeitung von Getriebegehäusen auf einem numerisch gesteuerten Bearbeitungszentrum . |
| 1976 | Um zukünftigen Produkten eine deutliche Kennzeichnung geben zu können, lässt sich die Franz Morat KG europaweit das Warenzeichen 'Framo' schützen. Anlässlich der Hannover Messe 1976 wird das Logo der Öffentlichkeit vorgestellt. |
| 1977 | Franz Morat Jun. und Josef Morat scheiden als persönlich haftende Gesellschafter aus. Die 5. Generation, vertreten durch Franz Armin Morat und Gisela Brake-Morat übernehmen deren Anteile und damit die Verantwortung für das Unternehmen. |
| 1978 | Josef Morat setzt sich zur Ruhe. Gerhard Hochholzer übernimmt die Geschäftsführung. |
| 1978 | Das Laborgeräteprogramm von Morat ILADO in Dottingen wird in die Eisenbacher Fertigung integriert. Zur Produktpalette gehören Tageslichtprojektoren, Laborrührer, Magnetrührer, später auch Verbrennungs- und Titrationskalorimeter. |
| 1983 | Der Aufsteckgetriebemotor 'Compacta' wird in die Produktpalette aufgenommen und auf der Hannover Messe mit großem Erfolg vorgestellt. Von einer internationalen Jury erhält er das Prädikat 'Die gute Industrieform'. |
| 1983 / 1984 | Zur weiteren Abrundung des Getriebeprogrammes wird die Stirnradgetriebemotoren-Baureihe 7000 entwickelt und produziert. Im Zusammenhang damit werden größere Investitionen in Maschinen und Anlagen getätigt. Ergänzend hierzu werden Frequenzumrichter entwickelt und in eigener Regie gebaut. |
| 1985 | Der Betrieb wird erneut ausgebaut. Rund 3000qm Fertigungsfläche kommen dazu. |
| 1986 | Franz Morat Jun. stirbt nach einem arbeits- und erfolgreichen Leben. Sein unternehmerisches Gespür hat ihn zu einem weithin anerkannten Unternehmer gemacht. |
| 1986 | Der Hubspindelantrieb 'Mini' wird in die Produktpalette aufgenommen. |
| 1988 | Der Betrieb wird noch einmal erweitert. Der Ausbau umfasst rund 4000qm Fertigungsfläche und ein neues Hochregallager. |
| 1989 / 1992 | Franz Armin Morat scheidet als Gesellschafter aus. Seine Söhne Robert und Daniel werden neue Gesellschafter in der 6. Generation und setzen damit die Familientradition fort. |
| 1995 | Der Linearantrieb 'FlexLine' und ein Schubkettensystem werden in die Produktpalette aufgenommen. |
| 1994 / 1996 | Im Zuge einer Produktbereinigung werden die Herstellung der Stirnradgetriebemotoren und des Laborgeräteprogramms eingestellt. |
| 2000 | Uwe Beushausen übernimmt die Geschäftsführung und löst damit den in den Ruhestand gehenden Gerhard Hochholzer ab. |
| 2004 | Produktions- und Vertriebslizenz für den Hubspindelantrieb 'FlexLine' werden verkauft. |
| 2005 | Mit Wirkung zum 01.07.2005 firmiert die Firma unter dem Namen |
| 2005 | Mit Wirkung zum 01.07.2005 wurde Gökhan Balkis in die Geschäftsleitung der Framo Morat berufen. Als Kaufmännischer Geschäftsführer übernimmt er fortan gemeinsam mit Uwe Beushausen die Leitung der Firma. |
letzte Änderung 28.07.2005