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Neues Fabrikgebäude 1963. Sehr schnell folgten weitere 'Ausbaustufen'. Ausbau der neugegründeten Franz Morat GmbH 1912 Gründungsgebäude der Stammfirma 1863 Josef Morat 1915 – 1996 Franz Morat Jun. 1911 – 1986 Franz Morat Sen. 1876 - 1953 Johann Morat 1838 - 1904
1863 Gründung des Stammhauses durch Johann Morat
1912 Aus der 'Johann Morat & Söhne OHG' entstehen die 'Johann Morat & Söhne GmbH' und die 'Franz Morat GmbH'.
Die Verträge weisen eine gegenseitige Beteiligung der Brüder Josef, Hermann, Alois und Franz aus.
1915 Franz Morat wünscht und beantragt die Auflösung der gegenseitigen Beteiligungen. Die Brüder gehen darauf ein und verkaufen am 25. Mai 1916 ihre Geschäftsanteile.
1915 - 1945 Franz Morat produziert Manometer-, Federlauf-, Zähl-, Registrierwerke, Selbstauslöser für Kameras, Rechenmaschinen, Drehteile und Zahnräder für die Uhrenindustrie.
1926 Erhebliche Produktionssteigerungen führen zur Erweiterung der Fertigungsfläche. Natürlich wächst auch die Belegschaft. So zählt Franz Morat im Juni 1930 bereits 63 Mitarbeiter.
1932 Franz Morat Junior gründet die Firma 'Framex' in Paris. Anfänglich montiert er seine Geräte im Hotelzimmer auf einem Brett. Mit dem Motorrad pendelt er, einen Rucksack auf dem Rücken, zwischen Paris und Eisenbach, um neue Einzelteile zu holen. 1936 wird eine weitere 'Framex'-Niederlassung in London gegründet. Beide Niederlassungen werden bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1939 betrieben.
1943 Der inzwischen 67 jährige Franz Morat Senior wandelt die Firma in eine Komanditgesellschaft um und macht seinen Sohn Franz zum einzigen vollhaftenden Gesellschafter.
1945 Kriegsende - Demontage
Zwischen 1945 und 48 wird mit äußerst geringer Kapazität produziert.
Nachdem 1946 bereits eine Teildemontage stattfand, wurden 1948 die restlichen Maschinen und Einrichtungen von der französischen Militäradministration abtransportiert.
1948 Nach Demontage der letzten Maschine wird bereits in der darauf folgenden Nacht aus der näheren Umgebung ein Drehautomat beschafft. Sofort wird die Produktion mit diversen Drehteilen fortgesetzt.
1948 Am 1. Dezember 1948 übergibt Franz Morat Jun. die Leitung des Betriebes in Eisenbach seinem Vetter Josef Morat.
1949 Franz Morat nimmt die Produktion von Verzahnungsteilen wieder auf.
1953 Franz Morat Sen. stirbt in seinem 77. Lebensjahr.
1953 Mit bereits wieder über 30 Mitarbeitern wird die Produktion von Schnecken und Schneckenrädern aufgenommen. Dieses Produkt wird zu einer tragenden Säule, welche auch weiterhin Bestand hat.
Neben diesen Schneckenradsätzen wird aber auch das bisherige Programm weitergeführt und laufend durch neue Verzahnungsteile in vielen Variationen ergänzt.
1953 - 1958 Die steigende Nachfrage nach Morat Schneckenradsätzen läßt die Entscheidung reifen, ein Katalogprogramm aufzubauen. Im Laufe der Jahre werden die Kapazitäten immer weiter ausgebaut.
1960 Die Mitarbeiterzahl überschreitet die 100er Grenze.
1963 Die Entscheidungen einerseits den Betrieb um den Bereich Elektronik zu erweitern, und andererseits zukünftig vermehrt komplette Baugruppen, Getriebe und Antriebe zu fertigen, erfordern den Bau eines neuen Gebäudes mit 3000qm Fabrikationsfläche.
1971 - 1972 Die Firma wird erneut vergrößert. Die mittlerweile rund 300 Beschäftigten beziehen ein weiteres Gebäude mit 5000qm Produktionsfläche. In dieser Zeit erreichen die elektronischen Baugruppen einen Umsatzanteil von über 70%.
1972 Auch im Maschinenbau geht der Trend in Richtung Elektronik. 1972 beginnt die Ära der numerischen Steuerungen. Schon in diesem Jahr beginnt bei Morat die Bearbeitung von Getriebegehäusen auf einem numerisch gesteuerten Bearbeitungszentrum .
1976 Um zukünftigen Produkten eine deutliche Kennzeichnung geben zu können, lässt sich die Franz Morat KG europaweit das Warenzeichen 'Framo' schützen. Anlässlich der Hannover Messe 1976 wird das Logo der Öffentlichkeit vorgestellt.
1977 Franz Morat Jun. und Josef Morat scheiden als persönlich haftende Gesellschafter aus.
Die 5. Generation, vertreten durch Franz Armin Morat und Gisela Brake-Morat übernehmen deren Anteile und damit die Verantwortung für das Unternehmen.
1978 Josef Morat setzt sich zur Ruhe. Gerhard Hochholzer übernimmt die Geschäftsführung.
1978 Das Laborgeräteprogramm von Morat ILADO in Dottingen wird in die Eisenbacher Fertigung integriert. Zur Produktpalette gehören Tageslichtprojektoren, Laborrührer, Magnetrührer, später auch Verbrennungs- und Titrationskalorimeter.
1983 Der Aufsteckgetriebemotor 'Compacta' wird in die Produktpalette aufgenommen und auf der Hannover Messe mit großem Erfolg vorgestellt.
Von einer internationalen Jury erhält er das Prädikat 'Die gute Industrieform'.
1983 / 1984 Zur weiteren Abrundung des Getriebeprogrammes wird die Stirnradgetriebemotoren-Baureihe 7000 entwickelt und produziert. Im Zusammenhang damit werden größere Investitionen in Maschinen und Anlagen getätigt.
Ergänzend hierzu werden Frequenzumrichter entwickelt und in eigener Regie gebaut.
1985 Der Betrieb wird erneut ausgebaut. Rund 3000qm Fertigungsfläche kommen dazu.
1986 Franz Morat Jun. stirbt nach einem arbeits- und erfolgreichen Leben.
Sein unternehmerisches Gespür hat ihn zu einem weithin anerkannten Unternehmer gemacht.
1986 Der Hubspindelantrieb 'Mini' wird in die Produktpalette aufgenommen.
1988 Der Betrieb wird noch einmal erweitert. Der Ausbau umfasst rund 4000qm Fertigungsfläche und ein neues Hochregallager.
1989 / 1992 Franz Armin Morat scheidet als Gesellschafter aus. Seine Söhne Robert und Daniel werden neue Gesellschafter in der 6. Generation und setzen damit die Familientradition fort.
1995 Der Linearantrieb 'FlexLine' und ein Schubkettensystem werden in die Produktpalette aufgenommen.
1994 / 1996 Im Zuge einer Produktbereinigung werden die Herstellung der Stirnradgetriebemotoren und des Laborgeräteprogramms eingestellt.
2000 Uwe Beushausen übernimmt die Geschäftsführung und löst damit den in den Ruhestand gehenden Gerhard Hochholzer ab.
2004 Produktions- und Vertriebslizenz für den Hubspindelantrieb 'FlexLine' werden verkauft.
2005 Mit Wirkung zum 01.07.2005 firmiert die Firma unter dem Namen Framo Morat GmbH & Co. KG
2005 Mit Wirkung zum 01.07.2005 wurde Gökhan Balkis in die Geschäftsleitung der Framo Morat berufen. Als Kaufmännischer Geschäftsführer übernimmt er fortan gemeinsam mit Uwe Beushausen die Leitung der Firma.

 


letzte Änderung 28.07.2005