Kurzinfo
 
Die LinearChain ist in der Lage, Lasten sowohl horizontal als auch vertikal zu bewegen.
Die LinearChain besteht aus speziell geformten Gliedern. Durch die Geometrie der Kettenlaschen wird ein Einknicken bei Druckbelastungen verhindert. Die LinearChain arbeitet somit wie ein herkömmlicher Linearantrieb.

 

  Vorteile im Überblick:
  • Ideal für die Realisierung von langen Hüben, insbesondere bei Anwendungen mit beengten Platzverhältnissen
  • Kompakte Speicherung, auch mehrbahnig
  • Kein Nachfedern unter Last
  • Halten der absoluten Position
  • Gleichmäßige ruckfreie Bewegungen
  • Synchronbetrieb bei horizontalen oder vertikalen Bewegungen
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Schubkette mit Teilung 25

Typ 25PS
Schubkraft bis zu 3.000 N
 
Typ 25PSG
Schubkraft bis zu 3.000 N

Schubkette mit Teilung 40

Typ 40PS
Schubkraft bis zu 8.000 N
 
Typ 40PSG
Schubkraft bis zu 8.000 N
 
Typ 40PSR
Schubkraft bis zu 12.000 N

Schubkette mit Teilung 60

Typ 60PS
Schubkraft bis zu 18.000 N
 
Typ 60PSG
Schubkraft bis zu 18.000 N
 
Typ 60PSR
Schubkraft bis zu 25.000 N
 
Typ 60PD
Schubkraft bis zu 35.000 N
 
Typ 60PDG
Schubkraft bis zu 35.000 N

 

Allgemeine Informationen zur Schubkette
 
Werden im industriellen Bereich lineare Hubbewegungen gefordert, stehen dem Anwender mehrere marktgängige Systeme zur Verfügung.

In aller Regel sind dies Hydraulik- bzw. Pneumatikzylinder oder elektro-mechanische Spindelantriebe. Auch Nocken-, Kurven- oder Umlenksysteme finden oft Verwendung.

Als Neuheit ist hier sicher die Schubkette einzuordnen. Eine Spezialkette, die sich im Gegensatz zur bekannten Zugkette in Schubrichtung versteift (s. Bild 1).
Dabei bleibt sie über Kettenräder umlenkbar. Die LinearChain kann standardmäßig Hubkräfte bis 35 kN übertragen. Höhere Hubkräfte sind durch parallelen Betrieb mehrerer Ketten möglich.
Bild 1
(Bild 1)
 

Bild 2
(Bild 2)

Aus dem klassischen Kraftübertragungselement der endlosen Kette, mit mindestens 2 Kettenrädern (Antrieb- und Umlenkung) und einem Spannelement wird eine "endliche" Kette mit zwei freien Enden. An beliebiger Stelle kann der Antrieb angeordnet werden (s. Bild 2).

Ermöglicht wird die Schubfähigkeit durch speziell geformte Kettenglieder, die formschlüssig ineinandergreifen und sich spielarm abstützen (s. Bild 3).

 

An einem Kettenende wird die Last z. B. an einer Klinke oder einem Haken befestigt. Die Endlaschen sind dazu mit Querbohrungen für Schrauben oder Bolzen versehen.
Diese/r Klinke / Haken rastet während der Bewegung formschlüssig in die Schublast oder deren Aufnahme ein.
Das andere, freie Kettenende ist beliebig zu führen. Es wird, um den Raumbedarf gering zu halten, in einem Speicher aufgerollt (s. Bild 2). Diese platzsparende Bauweise ist einer der wichtigsten Vorteile des Systems.

Bild 3
(Bild 3)
 
 
Beispiele für Kettenumlenkung und Speicherung
 
Die eigentliche Hauptaufgabe der LinearChain ist die Bewegung von mittleren und größeren Lasten in jede Richtung (auch vertikal).
Durch einen im Antriebsgehäuse integrierten Kettenradsatz werden die Kettenstränge elektromotorisch oder hydraulisch angetrieben.

Je nach Schubkraft, Hublänge und Geschwindigkeit (alles individuell), kann die LinearChain sowohl auf einer Gleitfläche laufend oder in einer Fuhrungsschiene die gestellten Aufgaben erfüllen.

Serienmäßige Bevorratung der Kettengrößen in der Teilung 25, 40 und 60 mm gewährleistet die kurzfristige Lösung vielfältiger Aufgaben.

Für die Kettenglieder wird generell gehärteter Spezialstahl (optional auch rostfrei bzw. warmfest) verwendet.